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Plüschschafe und (zu viel) Suppe - Adventslauf-Geschichte

Etwas Adventslauf-Geschichte zum Jubiläum:

Nullnummer mit Eintopf: Im Rekordsommer 2003 liegt die Geburtsstunde des Zeller Adventslaufs. Der Ruderverband Rheinland fragte beim Traditionsverein in Zell an, ob man nicht als Veranstalter eines Laufs der Winterlaufserie einspringen könnte. Der Zeller Rudervereins-Vorsitzende Peter Schmidt holte zur organisatorischen Unterstützung einige Leichtathleten wie den ehemaligen deutschen Seniorenmehrkampfmannschaftmeister Christian Bauer und Marathonläufer Holger Teusch mit ins Boot. Doch auf dem Rundkurs über Zeller Auto- und Fußgängerbrücke verloren sich am ersten Advent nur 75 Läufer. Vom Eintopf, der bei der Siegerehrung angeboten wurde, zehrte das Organisationsteam noch tagelang.

Erfolgreiche Premiere: Doch die "Nullnummer" gab die Initialzündung zum ersten "richtigen" Adventslauf auf dem Innenstadtkurs ein Jahr später. Zum bisherigen Organisationsteam traf die Läufergruppe des TSV Bullay-Alf. Die Resonanz übertraf alle Erwartungen: Hunderte Zuschauer säumten die Strecke. 295 Läufer wurden im Ziel registriert.

Sportlicher Aufstieg: Beim zweiten Adventslauf erreichten trotz Wintereinbruchs 315 Läufer das Ziel auf dem Adventsmarkt. Der Trierer Marc Kowalinski, der am Vortag deutscher Crosslaufvizemeister geworden war, bescherte dem Rennen mit seinem ersten von vier Siegen (2005-07 sowie 2011) bundesweite Beachtung. Die steigerte sich weiter, als die deutsche Meisterin und Olympiateilnehmerin Susanne Hahn aus Troisdorf 2006 den Fünf-Kilometer-Rekord auf seitdem von Frauen unerreichte 16:34 Minuten schraubte.

Streckenoptimum gefunden: Erstmals wurde 2007 auf der Runde mit Start und Ziel in der Balduinstraße entgegen dem Uhrzeigersinn gelaufen - der gleiche Parcours, auf dem auch am Sonntag gerannt wird. Bis dahin befand sich das Ziel in der Schlossstraße. Die Konzentration auf die Fußgängerzone erleichtert wegen weniger Straßensperrungen nicht nur die Organisation. Die Stimmung wird von den Teilnehmern gelobt. Rund 1000 Zuschauer feuern die Läufer an.

Staffel mit Schafen: Die Staffelläufer stehen dabei immer besonders im Fokus. Die Idee wurde aus der Wunsch geboren, dass man einen Wettbewerb im Programm haben wollte, den es nicht überall gibt. Schnell entwickelte sich der Mannschaftslauf zum Renner. Knapp 50 Viererteams standen im vergangenen Jahr an der Startlinie. Siebenmal gewannen bisher Zeller Staffeln den Wanderpokal des Landrats für das beste Cochem-Zeller Team. Dass es dabei nicht ganz so ernst zugeht, zeigt das "Staffelholz": ein Plüschschaf. Dieses wird von der Raiffeisenbank Zeller Land, seit 2006 Titelsponsor, gestellt.

Weitgereiste Teilnehmer: In den vergangenen beiden Jahren waren Staffeln des SV Sonsbeck die allerschnellsten. Die Läufer vom Niederrhein um Johannes Krasemann sind von Beginn an beim Zeller Adventslauf dabei. "Wir kommen diesmal mit 30 Leuten", erzählt der Trainer. Die Sonsbecker sind dabei noch lange nicht die mit der weitesten Anreise. Im vergangenen Jahr siegte der Jugend-Olympia-Zweite Fekru Jebesa aus Äthiopien als erster Afrikaner - natürlich mit Rekordzeit von 14:16 Minuten. Diesmal sind bereits zwei Läufer aus Norwegen gemeldet. Vor der Haustür liegt dagegen der Start für Paul Diederichs. Zells katholischen Pfarrer war bisher fast immer, entweder als Einzelstarter oder mit einer Staffel wie den "Flotten Pilgern", am Start.

   

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14. Zeller Raiffeisenbank-Adventslauf 10.12.2017  

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